Gips – und es gibt Lösungen!
Historische Bauten aus Gipsstein und Gipsmörtel prägen seit Jahrhunderten das architektonische Erbe vieler Regionen. Diese Materialien wurden aufgrund ihrer guten Formbarkeit, Verfügbarkeit und ästhetischen Eigenschaften geschätzt und fanden sowohl in repräsentativen Bauwerken als auch in alltäglichen Gebäuden Verwendung. Doch die Erhaltung solcher Bauwerke stellt heute eine besondere Herausforderung dar: Ein zentrales Problem sind die sogenannten Treibmineralbildungen (Ettringit und Thaumasit), welche sich durch Reparaturen mit ungeeigneten Mörteln ergeben. Diese führt zu Volumenver-änderungen im Baugefüge und dadurch zu Rissbildung und in vielen Fällen zu gravierenden Schäden an der historischen Bausubstanz.
Die Ursachen für diese Erscheinungen sind vielfältig und reichen von chemischen Reaktionen im Material über Feuchtigkeitseinflüsse bis hin zu unsachgemäßer Restaurierung. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Lösungsansätze entwickelt, um die Stabilität und Langlebigkeit historischer Gipsbauten zu sichern. Von innovativen Restaurierungstechniken über präventive Maßnahmen bis hin zu materialtechnischen Optimierungen – die Bandbreite der Ansätze ist groß.
Im Rahmen der Tagung werden diese Erkenntnisse und Lösungen einem Fachpublikum aus Denkmalpflegern, Ingenieuren, Naturwissenschaftler und ausführenden Unternehmern vorgestellt.
Abschließend besteht die Möglichkeit, in einer gemeinsamen Gesprächsrunde das Thema Gipsmörtel und -steine am historischen Bauwerk zu diskutieren.
Programm:
09.30 Uhr
Begrüßung
Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Prof. Dr.-Ing. Heinrich Wigger Jade Hochschule, Oldenburg
Prof. Dr.-Ing. Heiko Twelmeier Hochschule Bielefeld, Campus Minden
Dr. Petra Egloffstein, Sievert Baustoffe SE & Co. KG, Osnabrück
10.00 Uhr
Gips und Anhydrit in der Natur und am historischen Bauwerk
Hon.-Prof. Dr. Erwin Stadlbauer
10.30 Uhr
Neue Untersuchungen von Gipsmauerwerk
Dr.-Ing. Viola Koch Amtliche Materialprüfanstalt, Universität Kassel
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Untersuchungen an der ältesten Kirche in Hamburg
Dr. Hans-Hermann Neumann Ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadensanalytik von Anstrichen, Mörteln, Putzen und Naturwerkstein, Hamburg
12.00 Uhr
Instandsetzung von Gipsbauwerken
Dipl.-Ing. Antje Rinne MIB & ZMK GmbH & Co. KG, Rinteln
12.30 Uhr
Trocken stark, nass am Limit: Trag- und Verformungsverhalten von Gipsmauerwerk
Dr.-Ing. Ulrich Huster HAZ Beratende Ingenieure für das Bauwesen, Kassel
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Statische Sicherungen im Gipsmauerwerk vom Iran bis nach Thüringen
Prof. Dr.-Ing. Toralf Burkert Jäger Ingenieure, Weimar
14.30 Uhr Innendämmung auf Gips. Geht das?
Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Anatol Worch Bauphysik Worch, Kamen
15.00 Uhr
Diskussionsrunde Gipsbauwerke
Ende gegen 16.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 139,00 € zzgl. der ges. MwSt. in Höhe von derzeit 19 Prozent. In der Teilnahmegebühr ist die Pausenverpflegung enthalten.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 09.02.2026 per E-Mail an kerstin.mueller@sievert.de.
Die Ursachen für diese Erscheinungen sind vielfältig und reichen von chemischen Reaktionen im Material über Feuchtigkeitseinflüsse bis hin zu unsachgemäßer Restaurierung. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Lösungsansätze entwickelt, um die Stabilität und Langlebigkeit historischer Gipsbauten zu sichern. Von innovativen Restaurierungstechniken über präventive Maßnahmen bis hin zu materialtechnischen Optimierungen – die Bandbreite der Ansätze ist groß.
Im Rahmen der Tagung werden diese Erkenntnisse und Lösungen einem Fachpublikum aus Denkmalpflegern, Ingenieuren, Naturwissenschaftler und ausführenden Unternehmern vorgestellt.
Abschließend besteht die Möglichkeit, in einer gemeinsamen Gesprächsrunde das Thema Gipsmörtel und -steine am historischen Bauwerk zu diskutieren.
Programm:
09.30 Uhr
Begrüßung
Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Prof. Dr.-Ing. Heinrich Wigger Jade Hochschule, Oldenburg
Prof. Dr.-Ing. Heiko Twelmeier Hochschule Bielefeld, Campus Minden
Dr. Petra Egloffstein, Sievert Baustoffe SE & Co. KG, Osnabrück
10.00 Uhr
Gips und Anhydrit in der Natur und am historischen Bauwerk
Hon.-Prof. Dr. Erwin Stadlbauer
10.30 Uhr
Neue Untersuchungen von Gipsmauerwerk
Dr.-Ing. Viola Koch Amtliche Materialprüfanstalt, Universität Kassel
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Untersuchungen an der ältesten Kirche in Hamburg
Dr. Hans-Hermann Neumann Ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadensanalytik von Anstrichen, Mörteln, Putzen und Naturwerkstein, Hamburg
12.00 Uhr
Instandsetzung von Gipsbauwerken
Dipl.-Ing. Antje Rinne MIB & ZMK GmbH & Co. KG, Rinteln
12.30 Uhr
Trocken stark, nass am Limit: Trag- und Verformungsverhalten von Gipsmauerwerk
Dr.-Ing. Ulrich Huster HAZ Beratende Ingenieure für das Bauwesen, Kassel
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Statische Sicherungen im Gipsmauerwerk vom Iran bis nach Thüringen
Prof. Dr.-Ing. Toralf Burkert Jäger Ingenieure, Weimar
14.30 Uhr Innendämmung auf Gips. Geht das?
Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Anatol Worch Bauphysik Worch, Kamen
15.00 Uhr
Diskussionsrunde Gipsbauwerke
Ende gegen 16.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 139,00 € zzgl. der ges. MwSt. in Höhe von derzeit 19 Prozent. In der Teilnahmegebühr ist die Pausenverpflegung enthalten.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 09.02.2026 per E-Mail an kerstin.mueller@sievert.de.

