Die Oldendorfer Totenstatt
Ein bemerkenswerter Fundort nördlich von Amelinghausen, eingebettet zwischen Luhe und Lopau, steht seit 2019 im Fokus der archäologischen Forschung. Das mehrere Hektar umfassende Areal gilt seit langem als außergewöhnlicher Begräbnisplatz, der von der Jungsteinzeit bis in die Vorrömische Eisenzeit genutzt wurde. Im Rahmen der laufenden Ausgrabungen wird besonders das Zusammenspiel zwischen menschlichen Aktivitäten und Umweltbedingungen sowie die Vielfalt der Bestattungstraditionen eingehend beleuchtet.
Das Forschungsprojekt "Dynamik von Landnutzung in prähistorischen Gesellschaften – die Nekropole der 'Oldendorfer Totenstatt'" (2023–2026) wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der Förderlinie "Pro*Niedersachsen. Kulturelles Erbe – Sammlungen und Objekte" gefördert. Zuvor wurde es durch die Gerda Henkel Stiftung (2022–2023), die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (2024) und das EU-LEADER Programm (2021) unterstützt.
Kooperationspartner:
Archäologisches Museum Oldendorf e.V., Georg-August-Universität Göttingen, HafenCity Universität (HCU), Stadtarchäologie Uelzen, Museum Lüneburg, Landesmuseum Hannover, Archäologisches Museum Hamburg (AMH), AMU Isotope Laboratory Poznan, SENSYS - Sensorik & Systemtechnologie GmbH, Universität Hamburg (UHH)
Links (Auswahl an Literatur):
Beitrag Menne et al. 2025: https://heathland.place/listening-to-the-voices-of-pollen-spores-and-charcoal
Landesmuseum Hannover: Die Erfindung der Götter (Sonderausstellung 2022) https://www.landesmuseum-hannover.de/ausstellungen/sonderausstellungen/archiv/die-erfindung-der-goetter/goetter/

