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Regionalreferat Lüneburg

Kontakt
Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Regionalreferat Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
nld-referata4@nld.niedersachsen.de

Referatsleitung
Dr. Mario Pahlow
Tel: 0 41 31 / 15 - 20 10
mario.pahlow@nld.niedersachsen.de

Grabungstechnik
Dipl.-Ing. (FH) Solveig Binnewies
Tel: 0 41 31 / 15 - 29 45
solveig.binnewies@nld.niedersachsen.de

Grafik und zeichnerische Fundaufnahme
Fabian Offermann
Tel: 0 41 31 / 15 - 29 40
fabian.offermann@nld.niedersachsen.de

Grabungsarbeit
Detlef Trapp
Tel: 0 41 31 / 15 - 29 75
detlef.trapp@nld.niedersachsen.de

Forschungsprojekt Oldendorfer Totenstatt
Dr. Julia Menne
Tel: 0 41 31 / 15 – 22 33
julia.menne@nld.niedersachsen.de

Großsteingräber Siebensteinhäuser.   Bildrechte: Solveig Binnewies (NLD)
Siebensteinhäuser, Großsteingräber, vorbereitende Arbeiten zur Sicherung.

Siebensteinhäuser
Inmitten des Truppenübungsplatzes Bergen befinden sich fünf Großsteingräber aus der Jungsteinzeit. Sie wurden vor ungefähr 5 000 Jahren aus senkrechten Trägersteinen und liegenden Decksteinen errichtet. Schon im 17. Jahrhundert galten sie als touristische Attraktion. Im Juli 2015 wurden alle Anlagen baustatisch gesichert, damit sie der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich sind.

Bardowick
Nördlich von Lüneburg liegt der Flecken Bardowick, der in karolingischer Zeit ein florierender Handelsplatz war. Nachdem Bardowick Heinrich dem Löwen 1182 die Aufnahme verweigerte, zerstörte er es nach erfolgreicher Belagerung 1189. Der Ort konnte der Konkurrenz aus Lüneburg und Lübeck nicht mehr standhalten und verlor an Bedeutung. Das Gebietsreferat untersuchte in den letzten Jahren große Teile des historischen Kerns Bardowicks und erlangte einzigartige Erkenntnisse zur Geschichte dieses Handelszentrums.

Kloster Lüne
Klosterarchäologie stellt eine besondere Herausforderung dar, da Klöster eine lange und bewegte Geschichte besitzen, die mit unterschiedlicher Qualität schriftlich überliefert ist. In den letzten Jahren wurden Renovierungsarbeiten in Kloster Lüne archäologisch begleitet, die zu den bekannten Unterlagen wertvolle Ergänzungen erbrachten.

Oldendorfer Totenstatt

Ein bemerkenswerter Fundort nördlich von Amelinghausen, eingebettet zwischen Luhe und Lopau, steht seit 2019 im Fokus der archäologischen Forschung. Das mehrere Hektar umfassende Areal gilt seit langem als außergewöhnlicher Begräbnisplatz, der von der Jungsteinzeit bis in die Vorrömische Eisenzeit genutzt wurde. Im Rahmen der laufenden Ausgrabungen wird besonders das Zusammenspiel zwischen menschlichen Aktivitäten und Umweltbedingungen sowie die Vielfalt der Bestattungstraditionen eingehend beleuchtet.

Das Forschungsprojekt "Dynamik von Landnutzung in prähistorischen Gesellschaften – die Nekropole der 'Oldendorfer Totenstatt'" (2023–2026) wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der Förderlinie "Pro*Niedersachsen. Kulturelles Erbe – Sammlungen und Objekte" gefördert. Zuvor wurde es durch die Gerda Henkel Stiftung (2022–2023), die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (2024) und das EU-LEADER Programm (2021) unterstützt.

Kooperationspartner:
Archäologisches Museum Oldendorf e.V., Georg-August-Universität Göttingen, HafenCity Universität (HCU), Stadtarchäologie Uelzen, Museum Lüneburg, Landesmuseum Hannover, Archäologisches Museum Hamburg (AMH), AMU Isotope Laboratory Poznan, SENSYS - Sensorik & Systemtechnologie GmbH, Universität Hamburg (UHH)

Links (Auswahl an Literatur):
Beitrag Menne et al. 2025: https://heathland.place/listening-to-the-voices-of-pollen-spores-and-charcoal
Landesmuseum Hannover: Die Erfindung der Götter (Sonderausstellung 2022) https://www.landesmuseum-hannover.de/ausstellungen/sonderausstellungen/archiv/die-erfindung-der-goetter/goetter/

Lüneburg, Kloster Lüne.   Bildrechte: Solveig Binnewies (NLD)

Lüneburg, Kloster Lüne, Bauarchäologie.

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