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Chemiker/in (m/w/d), Werkstoff-/Materialwissenschaftler/in, Restaurator/in oder Bauingenieur/in als Leiter/in des materialkundlichen Labors

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung Restaurierung für das Referat R2 (Restaurierung in der Bau- und Kunstdenkmalpflege) einen/eine

Chemiker/in (m/w/d), Werkstoff-/Materialwissenschaftler/in, Restaurator/in oder Bauingenieur/in als Leiter/in des materialkundlichen Labors

zur Untersuchung von anorganischen Materialien und Baustoffen (Mörtel, Stein, Beton etc.) von Baudenkmalen und Kunstobjekten.

Es handelt sich um eine unbefristete Stelle, die in Vollzeit zu besetzen ist. Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. Bei einer Wahrnehmung der Aufgaben in Teilzeit muss der wöchentliche Umfang mindestens 32 Stunden betragen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TV-L. Der Dienstort ist Hannover.

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege ist Denkmalfachbehörde und außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Sitz in Hannover. Die Mitarbeitenden des Referats Restaurierung in der Bau- und Kunstdenkmalpflege und somit auch die Laborleitung beraten interdisziplinär sowohl das fachlich gebildete Partnerfeld (z.B. Architektur- und Planungsbüros) als auch die Denkmaleigentümer: innen zu konservatorischen und restauratorischen Fragestellungen. Zur Beratung gehören unter anderem auch die Klärung materialtechnischer Fragen und Untersuchungen im Bereich anorganischer, insbesondere mineralischer Werkstoffe.

Aufgaben:
- Leitung und Weiterentwicklung des materialkundlichen Labors des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege mit Materialverwaltung, sowie Budgetplanung und Organisation der Wartung und Instandhaltung des gesamten Laborequipments
- Eigenständige Materialanalysen im Bereich anorganischer, insbesondere mineralischer Baustoffe und Materialien (z.B. Salzgehalt, Bindemittel-Zuschlagverhältnis, Sieblinien und Zusammensetzung von Mörtelproben)
- Eigenständige Erfassung materialtechnisch relevanter physikalischer Materialeigenschaften (z.B. Wasseraufnahme mineralischer Werkstoffe)
- Eigenständiges Erstellen von Untersuchungsberichten zu o.a. Themen
- Dienstreisen im Land Niedersachsen zur Materialbegutachtung, Probenentnahmen etc. im Rahmen der denkmalpflegerischen Beratung
- Erarbeitung von Empfehlungen zur Verwendung von Materialien (wie beispielsweise Anstrichsystemen etc.), die bei der Konservierung, Restaurierung und Instandsetzung zu verwenden sind
- Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse sowie Mitwirkung bei Fortbildungsveranstaltungen und in der Öffentlichkeitsarbeit
- Mitarbeit bei der Aus- und Weiterbildung von Studierenden der Restaurierung im Rahmen der Kooperation mit der HAWK in Hildesheim und anderen universitären Forschungseinrichtungen
- Mitwirkung an der Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für die Erhaltung der niedersächsischen Bau- und Kunstdenkmale sowie Mitarbeit bei deren Erfassung und Erforschung in Form von Qualifizierung der Verzeichnisdaten

Qualifikation:
Voraussetzung für die Tätigkeit ist ein erfolgreich abgeschlossenes Fachhochschulstudium oder Hochschulstudium vorzugsweise im Fachbereich Chemie bzw. Werkstoff-/Materialwissenschaften oder alternativ im Fachbereich Restaurierung, Archäometrie, Bauingenieurswesen oder adäquate Fachrichtungen in der Materialanalyse mit einem Abschluss mit Bachelor, Diplom oder Master an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen landesrechtlich anerkannten wissenschaftlichen Hochschule oder Fachhochschule. Ein starkes Interesse am Erhalt des kulturellen Erbes Niedersachsens wird ebenso vorausgesetzt.

Erwünscht sind Berufserfahrung in der Analytik anorganischer, insbesondere mineralischer Materialien und Baustoffe, sowie fundierte Kenntnisse sowohl in Bezug auf die historischen und modernen Materialien und Arbeitstechniken, als auch hinsichtlich der Untersuchung, Dokumentation und Befundauswertung. Erfahrungen im denkmalpflegerischen Umfeld sind von Vorteil.

Darüber hinaus erwarten wir:
- Organisations- und Teamfähigkeit, Bereitschaft zur aktiven Einarbeitung
- Eine eigenständige Arbeitsweise und eine hohe Motivation
- Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung und zur interdisziplinären Zusammenarbeit
- Bereitschaft zu Dienstreisen in Niedersachsen
- Führerschein der Klasse B von Vorteil
- Gute Anwenderkenntnisse der Bürosoftware MS-Office

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Eine Schwerbehinderung/Gleichstellung bitten wir zur Wahrung Ihrer Interessen bereits in der Bewerbung mitzuteilen.

Das NLD strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) abzubauen. Bewerbungen aller Geschlechter werden gleichermaßen begrüßt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse etc. in einfacher Kopie) und ggf. dem schriftlichen Einverständnis zur Einsicht in die Personalakte richten Sie bitte bis zum 22.10.2025 unter Angabe der Kennnummer: Az: Z10-03041-2025-06 an

Dr. Christina Krafczyk
Präsidentin des
Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege
Scharnhorststraße 1
30175 Hannover

Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind als PDF-Dokument in einer Datei mit einer Maximalgröße von 5 MB an NLD-Personal@NLD.Niedersachsen.de zu senden.

Für Rückfragen zum Anforderungsprofil steht Ihnen der Referatsleiter Herr Fiebiger (Tel.: 0511/925-5224) zur Verfügung. Für Fragen zum Auswahlverfahren wenden Sie sich bitte an den Personalbereich (Tel. 0511/925-5253).

Bewerbungskosten können durch das NLD nicht erstattet werden.

Ihre persönlichen Bewerbungsdaten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verarbeitet.


Nähere Informationen zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter https://denkmalpflege.niedersachsen.de/aktuelles/stellenausschreibungen/.

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