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Referat F4 | Restaurierung – Materialkundliche Untersuchungen

Materialkundliche Untersuchungen


Die Erhaltung von Kulturgut setzt spezielle Materialkenntnisse voraus, um den aktuellen Zustand und den Denkmalwert beurteilen zu können. Zur Planung, Erprobung und Nachkontrolle von Erhaltungsmaßnahmen sind materialkundliche Untersuchungen meist unerlässlich. Darüber hinaus müssen die durch Alterung und Umwelteinflüsse entstehenden Schäden an Kulturdenkmalen möglichst frühzeitig erkannt und nachhaltig beseitigt werden. Materialkundlich-diagnostische Untersuchungen dienen dabei zur Bestandserfassung und Zustandskontrolle sowie als Grundlage für die Wartung und Pflege.

Untersuchungen.   Bildrechte: Erwin Stadlbauer (NLD), Rolf Niemeyer (NLD), Bernhard Recker (NLD)
Links Untersuchung zur Wasseraufnahme. Mitte Feuchte- und Salzbelastung im Innenraum. Rechts Putzuntersuchungen.

Arbeitsschwerpunkte: Materialuntersuchungen, zum Beispiel zur Charakterisierung von Baustoffen und Architekturoberflächen (Naturstein, Ziegel, Mörtel, Putze, Anstriche und Farbfassungen); Untersuchungen zur Wirksamkeit, Dauerhaftigkeit und Denkmalverträglichkeit von Konservierungsmitteln, Schutzstoffen und Beschichtungssystemen; diagnostische Untersuchungen zur Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle, zum Beispiel bei Schäden durch Feuchte- und Salzbelastung.

Kontakt
Dipl. Lab.-Chem. Rolf Niemeyer
Tel: 05 11 / 9 25 - 52 29
rolf.niemeyer@nld.niedersachsen.de

Gipsschicht.   Bildrechte: Hendrik Visser (ZMK)

Gipsschicht zwischen Mörtel und Backstein.

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