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Neuerscheinung: Die Osnabrücker Steinwerke des 13. Jahrhunderts

Ein außergewöhnliches Phänomen im mittelalterlichen Profanbau. Von Carolin Sophie Prinzhorn. Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Bd. 57, Altenburg (E.Reinhold Verlag) 2026, ISBN: 978-3-95755-105-4.


Als »Steinwerke« werden in der Stadt Osnabrück bruchsteinerne Hinterhäuser bezeichnet, die als älteste Teile der städtischen Wohnbauten bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und Spiegel der Bau- und Wohnkultur der hochmittelalterlichen Stadt sind. Die Hinterhäuser bildeten zusammen mit einem, der Straße zugewandten niederdeutschen Dielenhaus einen zweiteiligen Hauskomplex. Diese im Verlauf des Hochmittelalters herausgebildete, und von wenigen Ausnahmen abgesehen, städtische Hausform kann hinsichtlich ihrer Verbreitung in Niederdeutschland sowie in nördlich, östlich und westlich daran angrenzenden Regionen entlang der südlichen Nord- und Ostsee als prägende Hausform der finanziell privilegierten Einwohnerschaft der Städte im hansischen Wirtschaftsraum identifiziert werden.

Carolin Sophie Prinzhorn hat diesen bisher wenig beachteten Gebäudetypus in ihrer Arbeit untersucht, für die sie 2025 mit dem Studienpreis für Denkmalpflege der Niedersächsischen
Sparkassenstiftung ausgezeichnet wurde.
Die Osnabrücker Steinwerke des 13. Jahrhunderts  
Carolin Sophie Prinzhorn: Die Osnabrücker Steinwerke des 13. Jahrhunderts. Ein außergewöhnliches Phänomen im mittelalterlichen Profanbau

Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Bd. 57, Altenburg (E.Reinhold Verlag) 2026, ISBN: 978-3-95755-105-4.

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